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Autor Thema: Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"  (Gelesen 4139 mal)

Offline Meolo

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Hallo alle zusammen,

Video: Vorsicht Kunde! - Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"

Gruß
Thorsten



Linkback: https://www.modified-shop.org/forum/index.php?topic=9164.0


Offline swolfram

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Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"
« Antwort #2 am: 10. November 2010, 08:52:29 »
Für mich leider nichts Neues und auch der Grund, warum ich Paypal seit mittlerweile 2 Jahren absolut nicht mehr anbiete! Weder auf eBay noch im Onlineshop. Auch rate ich meiner Kundschaft generell von der Nutzung dieses Dingens ab. Wer etwas "googled" findet schnell Internetseiten, die zu hunderten derartiger Fälle schildern.

Auch ich musste 7 Monate auf Auszahlung meines Guthabens warten, war zwischenzeitlich schon bim Anwalt, aber auch das beeindruckt Paypal keineswegs. Wegen eines ungelösten Falls über 50,- EUR, den der Beschwerdeführer niemals schließen wollte, wurde mein gesamtes Guthaben im unteren 4-stelligen Bereich eingefroren. Paypal verdient mit dieser Masche Millionen an Zinsen. Hunderte Betroffene geben Paypal tagtäglich derartige zinslose Darlehen.

Seither gibt es weder Paypal noch andere derartige Dienste bei mir. Einbußen im Umsatz hat dies absolut nicht bewirkt. Wer früher vielleicht PP genutzt hat, nutzt nun einfach Überweisung oder anderes.


Offline chris755

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Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"
« Antwort #3 am: 10. November 2010, 09:10:50 »
Ich habe bereits selbst quasi die selbe Erfahrung mit Paypal gemacht, wie der Händler aus dem Video. Ich halte Paypal inzwischen für absolut unzuverlässig und um es vorsichtig auszudrücken: Ich halte die Praktiken dieser "Bank" für äußerst zweifelhaft!

Außerdem ist nie ein kompetenter Mitarbeiter telefonisch erreichbar. Nur Callcenter, und dort heißt es, dass meine Beschwerde weitergeleitet wird. Offizielle Auskünfte gibt es nur per Email und auch dann nur Standardauskünfte.

Ich habe mich seit einigen Monaten von PayPal getrennt und setze nun - neben meinen anderen Zahlungsmethoden - auf sofortüberweisung.de


Offline Meolo

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Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"
« Antwort #4 am: 10. November 2010, 09:53:29 »
Ich habe mich auch für Sofortüberweisung.de entschieden.
Am Telefon nette Leute und kompetenter Support der sich auch fachlich um einen kümmert.


Offline vsell

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Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"
« Antwort #5 am: 10. November 2010, 12:32:02 »
Das PayPal-Gefasel von Datensicherheit und Kunden/Verkäuferschutz kommt bei mir gleich nach Winnetou, Klapperstorch und Weihnachtsmann.

Allein der PayQual-Zwang für Ebäh-Verkaüfer war für uns als Powerseller die Entscheidung diese Plattform zu verlassen.

Als gewerblicher Verkäufer lasse ich mich doch nicht gängeln, bevormunden und zu einer Zahlmethode zwingen... zumal von einer luxemburgischen Tochtergesellschaft ausserhalb deutschen Rechtsgebietes.

Dass sowohl Ebäh, als auch verbandelte Unternehmen sich einen Schei.... um deutsches Recht scheren ist ja nichts Neues. Solchen Unternehmen vertraue ich weder meine Kunden an und schon garnicht mein Geld.

Das "einfrieren" von Beträgen über dem Betrag eines "ungekläretn" Falles jedenfalls ist eindeutig rechtswidrig und teilweise Existenzvernichtend. Google bietet da hundertfach Fälle.

Pay-Dingsbumms als Zahlungsmittel... für mich definitiv ein No-Go !!!


Offline Spritzpistole

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Erfasst, verknüpft und gesperrt - PayPal Kunden leben "sicherer"
« Antwort #6 am: 10. November 2010, 13:08:27 »
Ein wirklich alter Hut, die Geschichte.

Bei meinen privaten Bucht-Verkäufen verwende ich schon seit mehreren Jahren im Kleingedruckten eine Begründung, warum PP für micht nicht in Frage kommt.

Gewerblich verkauft niemand was aus meiner Familie dort. Aber man kann echt nur jedem empfehlen, Abstand davon zu nehmen, dafür PP als Zahlungsmöglichkeit anzubieten.

Gruß
Thomas

Sämtliche meiner Beiträge und Hinweise zu rechtlichen Themen, erfolgen ausschließlich zur allgemeinen Information und nicht zur Rechtsberatung. Zur Lösung konkreter Rechtsfragen wenden Sie sich bitte an die dafür zugelassenen Berufsträger.

Offline Tomcraft

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« Antwort #7 am: 10. November 2010, 15:34:34 »
PayPal findet aber bei den Endkunden eine sehr große Resonanz. :/

Ich werde es auch weiterhin anbieten, auch wenn ich selber total genervt bin von Kontoüberprüfungen und mir solche Geschichten hier noch mehr die Lust daran verderben. Kunde ist König. ;-)

Grüße

Torsten


Offline Spritzpistole

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« Antwort #8 am: 10. November 2010, 17:18:59 »
PayPal findet aber bei den Endkunden eine sehr große Resonanz. :/

Das ist es ja (leider). Und ich spreche hier aus eigener langjähriger Erfahrung. Ich kaufe ab und zu über die Bucht ein (wenn es keinen günstigeren Online-Shop gibt). Bietet der Händler PP an und ich brauch das Produkt wirklich schnell, dann nutze ich auch diese Zahlungsweise. Ansonsten nehme ich immer Vorkasse, weil ich weiß, dass es für den Händler günstiger ist und ich jedem seinen Gewinn gönne. Aber so ein entsprechendes Bewusstsein gibt es wahrscheinlich weniger, bei der normalen Konsumgesellschaft.

Gruß
Thomas


Offline vsell

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« Antwort #9 am: 10. November 2010, 17:58:07 »
Das Hauptproblem sehe ich in der Denkfaulheit und der Gewohnheitshandlung der Bürger - ist ja auch einfacher ne Mail einzutragen statt aller Kontodaten etc.

Spätestens bei der ersten Rekla kommt dann die (zu späte) Einsicht.
Bei mir gibts nur Vorkasse - wer nicht will solls lassen - dürfte zwar weniger Umsatz bedeuten (theoretisch) erspart aber jede Menge an Zirkus.

Was nützt mir aber Umsatz wenn ich das Kleingeld erst einklagen muss und als Händler der "Depp der Nation" bin. Mir reicht da schon der WRB-Rechtszirkus...


Offline Meolo

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« Antwort #10 am: 10. November 2010, 23:46:28 »
Man kann auch ohne PayPal einen Shop betreiben.

Alle großen Shops wie Amazon, Conrad, Alternate usw. haben ja auch kein PayPal.

Wenn man dem Kunden kein PayPal anbietet, wird er auch kein PayPal benutzen, sondern nimmt die Ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Ich kenne niemanden der mit PayPal zufrieden ist.


Offline swolfram

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« Antwort #11 am: 24. November 2010, 18:54:16 »
Die Werbeschmonzette, dass man mit PP angeblich die Umsätze erhöht ist doch reiner Schwachsinn. Wer sowas glaubt, glaubt auch den Statistiken der B**D-Zeitung. Ich habe in den letzten Jahren dutzende Shops aufgebaut und betrieben, aber in keinem dieser Shops gab es bei Ein- oder Ausbau von Paypal-Modulen irgendwelche Schwankungen in der Bestellanzahl.

Wie bereits oben erwähnt wurde, gibt es zum einen genug Alternativen, die in Deutschland betrieben werden und auch nach deutschem Recht arbeiten und zudem: Wenn der Kunde das Produkt will und es kein PP gibt - Dann zahlt er eben anders. ;)


Offline guensi

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« Antwort #12 am: 24. November 2010, 22:59:32 »
PayPal findet aber bei den Endkunden eine sehr große Resonanz. :/

Ich werde es auch weiterhin anbieten, auch wenn ich selber total genervt bin von Kontoüberprüfungen und mir solche Geschichten hier noch mehr die Lust daran verderben. Kunde ist König. ;-)

Grüße

Torsten

Nun ja, auch Könige muss man nicht zwingend auf einem Irrweg wandeln lassen. Hier wirkt das Angebot selbstverstärkend im Verhalten, wider besseren Wissens des Anbieters.

Mein Opa sagte zu solchen Problemen immer: "Man muss ja nicht jeden Sch... mitmachen, bloss weil es andere für gut halten." Wenn dann der Knall kommt steht man nämlich mit auf dem sinkenden Schiff. Und man kann noch nicht mal sagen, dass man es nicht gewusst hat. Denn die Probleme sind bekannt.

Eine Zahlungsmethode anzubieten, von der ich selbst nicht überzeugt bin, sorry das käme für mich nicht in Frage. Indem ich eine Zahlungsmethode anbiete, gebe ich damit ja gleichzeitig ein Statement ab, dass ich dieser Methode vertraue. Warum sonst sollte ich sie anbieten?

Aber solange dieser Automatismus funktioniert: "Die Zahlungsmethode (und das sog. Institut dahinter) holt sich Reputation durch die Vielzahl der Anbieter dieser Zahlungsweise - die Kunden vertrauen darauf weil sie ja von reputierten Anbietern angeboten wird, also ist doch alles im grünen Bereich" - gibt es keinen Grund für das "Institut" seine Abwicklung zu überdenken oder zu ändern.

Das ist nun einfach eine Gewissensfrage, ob man bei diesem Spiel mitmachen will und damit - mehr oder weniger gewollt - die Taschen eines Unternehmens füllt.


Offline Ibins

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« Antwort #13 am: 06. Dezember 2010, 23:18:57 »
Habe auch so meine Erfahrungen mit PayPal gemacht. Ich kann nur jedem empfehlen darauf zu verzichten. Ärger ist vorprogrammiert. Nicht zu vergessen die windigen Geschäftsbedingungen. Aber da will ich nicht weiter drauf eingehen, sonst rege ich ich mich wieder auf.

Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, ein Tipp von mir ist die Berliner Firma 'micropayment'.
Alternativ zu Lastschrift und Überweisung kann der Kunde Beträge bis € 50,00 auch mit einem
Telefongespräch bezahlen. Es gibt sogar für xt:Commerce ein Modul zum anbinden.
Mus aber wohl für modified eCommerce Shopsoftware angepasst werden.
In meinem Datingportal hat sich das bewährt. Auch für Kunden aus der EU nutzbar.

Einen Nachteil gibt es, wer Kreditkartenzahlung nutzen will muss wie ich finde etwas tief in den Beutel greifen. Das rechnet sich nur bei einem gut laufenden Geschäft.

So das ist meine Meinung. Kann man teilen muss man aber nicht.

In diesem Sinne

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Offline michaeld

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« Antwort #14 am: 07. Dezember 2010, 09:28:24 »
Das haut dem Fass den Boden raus. Die negativen Berichterstattungen der letzten Zeit häufen sich, und die Stellungnahme seitens PayPal sind mehr als dürftig.

Ich habe soeben PayPal als Zahlungsmöglichkeit aus meinem Shop heraus genommen und bin sicher, dass dieses zu keinen Kundenverlusten führen wird.

Gruss

Michael



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